
Das Down-Sportlerfestival in Frankfurt war auch 2010 wieder ein voller Erfolg. Klein angefangen mit ca. 75 aktiven Sportlern und 250 Zuschauern im Jahre 2003 hat die Hexal-Foundation gGmbH an der Idee ein Sportlerfest für Menschen mit Down-Syndrom auszurichten, festgehalten und zieht nun von Jahr zu Jahr mehr begeisterte Sportler an.
Frankfurt – Gute Sportstätten
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In diesem Jahr (2010) nahmen nunmehr ca. 550 Sportler an dem Sportlerfestival teil und die Halle im Frankfurter Sport- und Freizeitzentrum war mit 2300 Gästen voll besetzt.
Das Sport- und Freizeitzentrum in Frankfurt am Main/Kalbach war mit seiner überdachten, großzügigen Sporthalle der ideale Austragungsort. Auch wenn es das Wetter in diesem Jahr gut mit den Aktiven gemeint hat, man wäre für schlechtes Wetter vorbereitet gewesen.
Eröffnung des Sportlerfestivals
Pünktlich um 11:00 Uhr begann das Sportfest mit dem Einzug der aktiven Sportler. Die Wettkämpfer waren nach Altergruppen eingeteilt (Rote Gruppe bis 6 Jahre, Gelbe 7-9 Jahre, …, Orange Gruppe ab 21 Jahre).
Leichtathletikwettkämpfe
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Diszipliniert warteten die Sportler auf ihren Einsatz. Das Moderatoren-Team aus Fabian Kelly und Jürgen Fleck begleiteten die Wettkämpfe und feuerten zusammen mit den Zuschauern die Sportler immer wieder an.
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Durch die gute Organisation lief das beachtenswerte Sportprogramm in Ruhe und doch zügig nacheinander ab. Jeder Sportler konnte sich seine Sportarten (Laufen, Weitsprung, Weitwurf, Tennis, Tischtennis, Fußball, …) individuell zusammenstellen.
Verpflegung der Sportler und Zuschauer
Bei herrlichen Sonnenschein nutzen viele der ca. 2300 Zuschauer und Aktiven die Möglichkeit, sich im Außenbereich der Sporthalle zu familienfreundlichen Preisen zu verpflegen.
Alle Veranstaltungsorte (Sporthalle, Mehrzweckhalle, Spieleangebote, König-der-Löwen Workshop, Tennis, Fußball-Mini-WM, …) waren auf kurzen Wegen miteinander verbunden. Da keinerlei Eintritt von den Zuschauern erhoben wurde, machten die Besucher rege Gebrauch davon, auch zwischen den Veranstaltungen zu wechseln.
Turn- und Spielangebot

In der Mehrzweckhalle war ein Turn-Parcour aufgebaut worden. Jede Gerätestation war von Helfern besetzt, so dass die Kinder über den ganzen Tag hinweg selbstständig oder mit kleiner Hilfestellung ihre Geschicklichkeit zeigen konnten.
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Zu Ende balancieren oder vom Kasten springen. Jeder wie er es mochte.
Einhellige Meinung unter den Sportlern und Zuschauern: Das Engagement der ca. 300 ehrenamtlichen Helfer war bemerkenswert. Alle Helfer haben mit ihrer Freundlichkeit und Hilfe zum Gelingen der Veranstaltung einen wesentlichen Beitrag geleistet.
Fußball-Mini-WM
Erstmals gab es bei diesem Down-Sportlerfestival eine Fußball-Mini-WM. Diese fand parallel zu den Leichtathletik-Disziplinen in der angrenzenden Mehrzweckhalle auf dem Freizeitgelände statt.
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Tempospiel und Taktik brachten so manches schöne Tor.
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Die Zuschauer verfolgten mit Interesse und Fachkenntnis, das Fußballtunier.
Prominente Paten
Ein dickes Lob und Danke an die prominenten Paten des Sportlerfestivals:
- Peyman Amin (Modelscout, Germany's Next Top Model)
- Bobby Brederlow (Bambi-Preisträger)
- Claus Theo Gärtner (Fernsehserie Matula)
- Annette Dytrt (Fünffache dt. Meisterin, Eiskunstlauf)
- Renate Lingor (Ex Fußballweltmeisterin)
- Henni Nachtsheim (Badesalz)
Bei vielen Veranstaltungen endet die Unterstützung mit der Bereitschaft seinen prominenten Namen zur Verfügung zu stellen. Nicht aber bei diesem Deutschen Down-Sportlerfestival. Sie waren alle während der gesamten Veranstaltungsdauer präsent, wurden nicht müde, Autogrammkarten zu unterschreiben und sich fotographieren zu lassen. Sie waren hautnah und ansprechbar auf dem Sportfeld, in der Halle oder im Außenbereich der Freizeithalle.
Diese Unterstützung kam wirklich von Herzen.
Rahmenprogramm
Neben den sportlichen Veranstaltungen gab es auch ein kleines Rahmenprogramm wie das Gesichterschminken, welches gerne und von vielen angenommen wurde. So manches Löwen- und Piratengesicht sah man später auch bei den Wettläufen wieder am Start.
Hinter der Leichathletikhalle hatten die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, auf Therapiepferden zu reiten. Auf Grund der Größe der Ponys war Angst ein Fremdwort für die Kinder und so dufte jeder Interessierte (bis 55kg) einmal auf den speziell ausgebildeten Ponys reiten. Für die Größeren hatte die Reitlehrerin Linda von Nordheim auch noch zwei Pferde mitgebracht.
Siegerehrung
Als um ca. 16:15 Uhr die feierliche Siegerehrung began, wurde schnell klar, dass das sportliche Angebot und das Rahmenprogramm von den Teillnehmern und Zuschauern gut angenommen worden war und niemand nach Absolvieren seiner eigenen Disziplinen die Sportveranstaltung vorzeitig verlassen hatte.
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Nach der Siegerehrung gab es kein Halten mehr.
Aber auch die Eltern und Zuschauern zollten der Halle ihren Respekt und betraten die Sportfläche nur mit Sportschuhen bzw. ohne Schuhe.
Am Ende der Veranstaltung wurden die Medaillen verteilt. Es gab keine Bronze- oder Silbermedaille, sondern nur Gold-Medaillen und so manche Kinderbrust schwellte gewaltig, voller Stolz an.
Bei diesem Sportlerfest gab es nur Gewinner!